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UnityMedia entschuldigt sich wegen fehlerhafter Marketingsaussagen

Dienstag, 17. Juni 2008

Zum Krisengespräch trafen sich jetzt Vertreter der Wohnungsbaugesellschaft Gewag, des Kabelnetzbetreibers Unitymedia und der Leitungsfirma BMB.

 

Grund: das voreilige und vor allem aggressive Werben von Unitymedia für das neue Angebot „Triple Play“ – die gemeinsame Nutzung von Kabel-TV, Internet und Telefon. Mieter der Gewag am Höhenweg in Lennep hatten sich massiv beschwert.

 

Unitymedia hatte für Leistungen geworben, die es technisch noch gar nicht anbieten konnte. Jetzt haben sich die Wogen geglättet. „Unitymedia hat sich für die spontane Vorgehenweise entschuldigt“, betonte Gewag-Vorstand Hans-Jürgen Behrend.

 

In der Stadt Remscheid, wozu auch das fragliche Gebiet im Lennep gehört, hat im vergangenen April bereits der starke Kabelnetz Vertrieb über TeleSales, die CCL AG die Niederlassung dichtgemacht. Der Grund dafür laut Vorstand Manfred Peters: „Rückläufige Umsätze in manchen Segmenten, die nur durch Reduzierung im Bereich Vertriebspersonal aufzufangen sind“ sowie „Management Probleme durch schwierig nachvollziehbare Entscheidungen seitens .“ Die CCL AG hat daher einen Schwenk auf neue Flatrate Produkte im Telekommunikations Bereich vorgenommen – zunächst aus vertraglichen Gründen in Gebieten, die nicht in direktem Wettbewerb zu UnityMediastehen. Manfred Peters dazu: „Die Flatrate Produkte – ab 6,95 Euro pro Monat, können im PreSelection Verfahren direkt auf die Leitungen der Telekom AG geschaltet werden. Damit bleibt den Kunden der technische Kundendienst der Telekom voll erhalten und sie müssen sich nicht mit der Chrakteristik von Internet-basierter Telefonie auseinandersetzen.“



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